Argon-Plasma-Therapie

Bei der Therapie mit dem „Argon Beamer“ wird während einer endoskopischen Untersuchung berührungslos ein HF-induziertes Argonplasmafeld auf die Schleimhautoberfläche im Magen, Dünndarm oder Dickdarm aufgebracht.
Hierbei kommt es zur thermischen Devitalisierung (Verkochung) von Gewebe mit geringer limitierter Tiefenwirkung.

Die Argon Plasma Therapie gilt heute als Standardverfahren zur Blutstillung bei

  • Angiodysplasien (Gefäßmissbildungen) im Magen-Darmtrakt,
  • chronischer radiogener Proctocolitis,
  • Wassermelonenmagen,
  • Blutungen nach Mukosektomie und Polypektomie.

Ein weiteres Einsatzgebiet des Argon Beamers ist die

  • Entfernung von Restgewebe nach Mukosektomie oder Polypektomie,
  • Eröffnung maligner Tumorstenosen,
  • Entfernung von tumorösen Stentdurchwachsungen.


Vorteile der APC Anwendung

  • geringes Perforationsrisiko,
  • Nonkontakt-Methode,
  • automatisch limitierte Koagulationstiefe,
  • Applikation axial, radial oder lateral mit flexiblen Sonden,
  • keine Karbonisation,
  • keine Rauchentwicklung,
  • relativ einfach zu handhabendes Verfahren.